Reichsbürger kein friedensvertrag

Der Vertrag markierte Russlands endgültigen Rückzug aus dem Ersten Weltkrieg als Feind seiner Mitunterzeichner, unter strengen Bedingungen. Insgesamt nahm der Vertrag Territorium weg, das ein Viertel der Bevölkerung und Industrie des ehemaligen Russischen Reiches [30] und neun Zehntel seiner Kohlebergwerke umfasste. [31] Reichsbürger: Das Deutsche Reich hörte nie auf zu existieren. Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) ist kein legitimer Staat, sondern ein von den Alliierten kontrolliertes Korporations- oder Marionettenregime. Deutschland ist nach wie vor von ausländischen Mächten besetzt, was bedeutet, dass das Haager Übereinkommen über die Gesetze und Gebräuche über den Krieg auf dem Land anstelle des Grundgesetzes gilt, das ohnehin nicht einmal eine gültige Verfassung ist… Weiterlesen: Der polizeiliche Mordprozess der deutschen rechtsextremen „Reichsbürger“ beginnt Doch während „Reichsbürger“ lange Zeit als relativ harmlose Exzentriker galten (viele, darunter auch „Kanzler“ Ebel, gelten rechtlich als verrückt), sind die deutschen Behörden zunehmend beunruhigt über Anzeichen einer Radikalisierung innerhalb der Bewegung und einen Anstieg gewalttätiger Zwischenfälle wie in Georgensgmünd. Nur zwei Monate bevor Wolfgang P. auf die Beamten schoss, lieferte sich ein weiterer Reichsbürger eine gewalttätige Schießerei mit Polizisten, die versuchten, ihn im östlichen Bundesland Sachsen-Anhalt zu vertreiben. Adrian Ursache, ehemaliger Gewinner des Mister Germany Schönheitsfestes, hatte sein Eigentum zur autonomen „Ihre Nation“ erklärt. Es dauerte 200 Offiziere, um ihn und ein Dutzend seiner Kameraden schließlich zu unterwerfen. Der Prozess soll im Oktober beginnen. Laut deutschen Medienberichten hatten er und Wolfgang P.

vor den Vorfällen Kontakt gehabt. Ich sehe nicht, wie es klarer sein kann: Jedes Land, das Teile Deutschlands besetzt hatte, hat diesen Vertrag unterzeichnet, um dem wiedervereinigten Deutschland die volle Souveränität zurückzugeben. Sie kamen überein, auf alle Verantwortlichkeiten und direkten Einflussnahme zu verzichten, die sich aus früheren Besatzungsverträgen ergaben, da Deutschland nicht mehr als besetztes Gebiet galt. Der Präsident selbst war skeptischer. Schon beim Überqueren des Ozeans hatte Wilson einem Berater gesagt, dass er die Friedenskonferenz für eine „Tragödie der Enttäuschung“ halte. Und seine Vorahnung erwies sich als richtig. Am 28. Juni 1919 gab es kaum jemanden, der den frisch unterzeichneten Versailler Vertrag und die damit verbundenen Friedensabkommen wirklich verteidigte. Dieser Zustand war nach dem Zweiten Weltkrieg noch ausgeprägter, als Versailles und die durch die Verträge von 1919-1920 geschaffene internationale Ordnung als versagte einen völlig gescheiterten Frieden betrachteten.

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